Therevada - Die Linie der Pali Tradition
Im Theravada wird noch am genauesten nach den Patimokkha-Regeln gelebt. Aber auch hier wurden schon z. T. Konzessionen an das moderne Leben gemacht. So lässt sich der Umgang mit Geld nicht immer vermeiden. In der Theravada-Tradition sind die Klöster relativ autonom, es existieren dennoch einige übergeordnete Hierarchien.
Im Buddhistischen Mönchtum wird nicht verlangt sich einem Höheren unterzuordnen, doch erweisen sie Respekt den älteren Mitgliedern des Sangha gegenüber. In der Thai-Tradition zählen die Anzahl Vassas, Regenretreat, die ein Mönch schon ordiniert ist. Buddha selbst ernannte weder einen Nachfolger noch deklarierte er Regeln über Gehorsamkeit. Individuelle Gruppen sollten Entscheidungen gemeinsam treffen durch regelmässige Zusammenkunft. Individuelle Beziehungen zwischen Lehrer/Schüler, Senior/Junior, Preceptor/ Trainee können beobachtet werden, doch gibt es keine offizielle Positionen und Autoritäten, welche Aufträge und Kommandos geben. Ein Abt, typischerweise ein Seniormönch, ist verantwortlich für die tägliche Administration im Tempel. Jene können andere berufen ihnen bei der Arbeit zu assistieren. Der Abt wird entweder von den Seniorenmönchen gewählt oder von der Laiengemeinschaft.
Moderne Thai Mönche sind rangiert nach ihrer Fähigkeit die Examen der Buddhistischen Lehre und der Pali-Sprache zu bestehen. Diese werden zu höheren Positionen berufen in dieser kirchlichen Hierarchie aufgrund dieser Examen. Das Pali-Studium umfasst 9 Stufen, wobei letztere als extrem schwierig gelten.
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