Sammeln von Almosen
Buddhistische Mönche dürfen nur um Wasser oder Medizin bitten (Hygieneartikel wie z. B. Zahnbürsten zählen dazu), und wenn ihnen das Gewand gestohlen wurde, um ein neues Gewand. Alles andere muss ihnen unaufgefordert gegeben werden. Für die Ernährung sind sie auf die Unterstützung der Bevölkerung angewiesen. Die morgendliche Almosen-Runde – die letzte Mahlzeit muss vor Mittag eingenommen werden – unterliegt strengen Regeln. So dürfen die Mönche weder durch Geräusche, noch durch Rufen oder Singen auf sich aufmerksam machen. Sie gehen ruhig und konzentriert und akzeptieren alles, was die Menschen in die Almosenschalen füllen. Zum Ritual des Sammelns und Gebens von Almosen gehört auch, dass die Mönche für die Gaben nicht danken, sondern umgekehrt die Gebenden dankbar sind, auf diese Weise ein gutes Werk tun zu können und somit Verdienste im Sinne des Karma zu sammeln.
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